PVC und die Umwelt

Ökologische Verträglichkeit

Die Umweltverträglichkeit von PVC ist in den letzten 30 Jahren eingehend untersucht worden. Parallel hierzu wurden alle Herstellverfahren von den Vorprodukten bis hin zu PVC ökologisch optimiert. Durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen wurden hierbei der Ressourcenverbrauch minimiert und die Emissionen drastisch verringert. Die heute erreichten Konzentrationen in der Raumluft und in den Produkten stellen keine gesundheitlichen Risiken dar.

Die Enquetekommission des Deutschen Bundestages "Schutz des Menschen und der Umwelt" hat 1994 festgestellt, dass PVC "einer der am besten untersuchten Werkstoffe" ist und warnt vor einer Substitution von PVC ohne Berücksichtigung von Öko-Bilanzen. In wichtigen Einsatzgebieten von PVC liegen heute Öko-Bilanzen vor. Sie zeigen, dass PVC im Vergleich mit anderen Werkstoffen durchwegs gut bis besser abschneidet. Vor allem der niedrige Bedarf an Erdöl und Energie (PVC besteht zu 57% aus Chlor, das aus dem praktisch in unbegrenzten Mengen vorkommenden Steinsalz hergestellt wird) wirken sich positiv aus. Auch die Langlebigkeit und der geringe Pflegeaufwand bei PVC-Artikeln sind ökologisch von Vorteil.

Eine weitere Stärke von PVC ist die gute Recyclingfähigkeit. Für Fensterprofile, Rohre, Fußböden und Dachbahnen laufen in Deutschland seit Jahren Recyclinganlagen. Das günstige Preis/Leistungs-Verhältnis von PVC ermöglicht die Vermeidung von unnötigen Mehrkosten. Insgesamt ist PVC als Werkstoff mit ökologischen und ökonomischen Vorteilen anzusehen.